
ქართველი „Berlin“-ს ისე ამბობს, რომ ბერლინელი მაშინვე ხვდება, საიდანაა. მიზეზი ერთი ასოა: რ.
Das georgische რ rollt vorn an der Zunge. Das deutsche r kommt hinten aus dem Hals - dort, wo das georgische ღ sitzt. Und am Wortende verschwindet es fast ganz. Wer diese zwei Dinge weiß, verliert den halben Akzent an einem Nachmittag.
Wo das R im Mund sitzt
Sag „ღ“ wie in „ღვინო“. Genau da, hinten, entsteht das deutsche r - nur etwas kürzer und weicher. Übung: rot, Rad, Regen, richtig. Wenn es am Anfang klingt wie ein leichtes ღ, ist es richtig. Kein Rollen, keine Zungenspitze.
-er am Ende: fast ein „a“
Das ist die wichtigere Regel. Am Wortende, in „-er“, wird das r gar nicht gesprochen. „Lehrer“ klingt wie „Lehra“, „Vater“ wie „Fata“, „Bier“ wie „Bia“, „Tür“ wie „Tüa“. Georgier sprechen hier ein volles, gerolltes r - und genau das hört jeder Deutsche. Merk dir: r nach einem Vokal am Silbenende ist nur ein Hauch von „a“.
Wörter zum Üben
Anfang (aus dem Hals): rot, Regen, Rathaus, Rechnung, reisen.
Ende (fast „a“): Bier, Tür, Uhr, Lehrer, Bruder, Mutter, Wasser, Berlin (das r in der Mitte bleibt, aber weich).
Mitte: Paar, Arbeit, Karte, warten - hier ist das r nur eine kleine Färbung des Vokals davor.
Wann Rollen trotzdem okay ist
In Bayern, Österreich und der Schweiz rollt man das r vorn - ähnlich wie im Georgischen. Wer dort lebt, wird mit gerolltem r nicht auffallen. Im Rest Deutschlands fällt es auf, ist aber nie ein Verständnisproblem. Es geht hier um Klang, nicht um Korrektheit.
Deine Aufgabe für heute
Sag „Bier, Tür, Uhr“ zehnmal - ohne das r am Ende. Dann „rot, Regen, Rechnung“ zehnmal mit ღ. Nimm dich mit dem Handy auf und vergleich es mit einem deutschen Video. Der Unterschied ist nach drei Tagen hörbar.
Tags: Aussprache, R
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